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Ihr erinnert euch sicherlich noch, dass wir mit dem Forstamtsamtsleiter Dr. Krämer eine Mountainbike Tour durch den „Öcher Bösch“ gemacht haben. Die Infos, die wir während dieser Tour ausgetauscht haben, arbeiten wir für euch auf. Hier ist unser erstes Thema:

Reitwege Regelung im Aachener Wald

Im Aachener Wald sind mehr als 1.000 Reiter gemeldet. Sie alle müssen ein „Kennzeichen“ (gelbe Plakette z. B. am Zügel) tragen und dürfen nur auf explizit gekennzeichneten Wegen reiten. Diese sind entweder als Bankett (einem etwa anderthalb Meter breiten Abschnitt neben dem regulären Forstweg) oder als eigenständiger Reitweg angelegt. Die Kennzeichnung der Wege erfolgt mit einem blauen/runden Schild, auf dem ein weißer Reiter zu sehen ist (siehe oben). Dieses Schild regelt nicht nur die Wegenutzung der Reiter. Es stellt gleichzeitig ein Verbotsschild für alle anderen Waldbesucher dar. Dies bedeutet Fußgänger, Jogger und Mountainbiker dürfen Reitwege nicht nutzen! Zur Pflege der Reitwege entrichten die Reiter eine jährliche Gebühr (zwischen 30 € und 40 €) an das Forstamt der Stadt Aachen.

Für ein respektvolles Miteinander im Aachener Wald sollten wir Mountainbiker immer im Hinterkopf behalten, dass Pferde Fluchttiere sind. Wir versuchen sie und ihre Reiter nicht zu erschrecken. Ein freundlicher Gruß und ein netter Ruf sind für die Tiere besser einzuordnen, als ein Klingeln. Und beim Überholen achten wir auf ein angemessenes Tempo.

In diesem Sinne „happy riding“!

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